Diskussion:AK Mehr Geld für Bildung
Aus Kitbrennt
weiß nicht wie weit dieser Ak mit seiner Stoffsammlung ist, daher fang ich mal an aufzuzählen was mich stört, Verwendungszwecke zu finden, hat nicht unbedingt alles mit Geld zu tun:
- Kita
- Flächendeckender Ausbau von Ganztageskindergärten
- Besserbetreuerinnenrelation Erzieher:Kinder
- Bezahlbarkeit der Plätze muss gewährleistet sein
- Akadem. Zusatzausbildung für Erzieher stärker fördern
- Allgemeine Pflichtjahre zur besseren Integration von Kindern mit Migrationshintergrund?
- Sollte in den Pflicht jahren vlt schon der Stoff der ersten Klasse gelehrt werden um das G8 auf die alten Lehrpläne zu bringen?
- Schulen
- Büchergeld in anderen Bundesländer: Selbst bei gebrauchten Büchern (veraltet, qualitativ minderwertig?) kann man sich das bei mehreren Kindern kaum leisten.
- Es ist Geld da um Äpfel und Milch auszuschenken aber für einen kleineren Klassenteiler nicht (20 nicht 33, bitte)?
- Dringend mehr Lehrer einstellen ( ca 40% sind über 50 Jahre, da werden viele gebraucht demnächst und es gibt gerademal ein Dutzend Lehrer für Physik im 5. Semester)
- Ausbau von Betreuungsangeboten an Schulen (Wer gemachte Hausaufgaben will muss für schwächere Schüler Anleitung anbieten, das ist doch einfach notwendig wenn sich daheim niemand darum kümmert)
- Schulen müssen sich nach außen öffnen, Kooperationen eingehen um Ziele zu erreichen, Renter/Pensionäre unterrichten lassen, Firmenpraktika und Veranstalltungen von Unis besuchen, Studenten Vorträge halten lassen um Motivation der Schüler zu erhöhen, im sportlichen Bereich haben sich Kooperationen mit Sportvereinen als Nützlich erwiesen.
- Abschaffung der Mehrgliedrigen Schulform (bundesweit)? Falls ja hieße das:
- Stop der "Mein Kind zuerst"-Denkhaltung der Eltern (wie wir es gerade in HAmburg sehen)
- Einteilung der Schüler in Klassen nach Leistung, denn es ist ein Mythos das die Schüler im Unterricht einander helfen können. Der Lehrer und die Geschwindigkeit die er vorgibt sind weitaus entscheidender. Deshalb zB die Einteilung a)Mathebegabte Schüler, die vlt mal was Nawi-mäßiges studieren wollen b)normale Matheklasse c) Förderungsbedürftige Schüler die auch ein Mindestmaß an Mathe verstehen müssen aber dafür besser gefördert werden können, evtl sind dort andere Lernmethoden (Mehr Vorrechnen) geschickter
- Sozialarbeiter für die Schüler (gegen Mobbing; Klassenintegration), Psychologen für die Lehrer
- eine Schulstunde die Woche für die Klasse um internes zu Bereden (Klassenlehrerstunde), dann würde wegen der Orga solcher Themen kein Unterricht ausfallen, Integration & Klassengefüge könnten Verbessert werden (problematisch bei Klassenzerstückelung)
- Hochschulen
- Abschaffung der Studiengebühren (verschärft die immer schlechtere vertikale Mobilität (Wiedereinführung des Bildungsbürgertums))
- Sollte dies nicht erreicht werden sollte (sofern noch nicht geschehen) das Schonvermögen auch auf Bildungsausgaben erweitert werden (vgl. http://tinyurl.com/yfwoaj7 link ist doch ok, oder?)
- Elitenstipedien sollten wenn überhaupt nur einen kleinen Teil der Stipendien ausmachen. Der weitaus größere Teil sollte in die Förderung von finanziell schwachen Studenten gehen.
- Mehr Geld für die Sanierung von Universitätsgebäuden. In diesem Bereich fehlt zZ bundesweit ein 9stelliger Betrag, erste Verbesserungen sind zwar im Konjunkturpaket beschlossen, aber eine erneute Überprüfung ist wahrscheinlich notwendig.
- Abschaffung der Studiengebühren (verschärft die immer schlechtere vertikale Mobilität (Wiedereinführung des Bildungsbürgertums))
Grüße Dural
