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Flyer

Flyer hoersaele.pdf - Aktuelle Version (20.11.)
2009-11-18_Flyer_v3.pdf - Erste Version (18.11.)


Plakate

Wenn ihr Plakate aufhängen solltet, bitte haltet euch an die jeweiligen Plakatierordnungen.
Das Aufhängen von nicht-Bildungsstreik-Plakaten (und ganz besonders politisch orientierte Plakate) ist ohne die Zustimmung des Plenums nicht erlaubt. Andernfalls werden die betroffenen Plakate sofort entfernt.


Plakat_a3.pdf - Aktuelle Version (20.11.)


Stellungnahme der deutschen Professoren

Professoren unterstützen Bologna-Proteste der Studierenden

04.12.09

Kempen: "Korrekturen mit Sofortprogramm bis zum Sommersemester 2010 umsetzen!"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV), dem rund 25.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angehören, ruft alle Dozentinnen und Dozenten dazu auf, ihre Lehrveranstaltungen zu verschieben, die am 10. Dezember 2009 stattfinden. Studierende sollen an diesem Tag die Möglichkeit erhalten, im Rahmen des "Bildungsstreiks" ihren Protest gegen die fehlerhafte Umsetzung der Bologna-Reformen gegenüber der Kultusministerkonferenz (KMK) kundzutun.

"Mit den Protesten präsentieren die Studierenden der Politik die Quittung für ihr Versagen bei der angeblichen ,Jahrhundertreform' ", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Zehn Jahre nach der Bologna-Erklärung ist kein einziges Reformziel erreicht worden. Mit der Einführung eines gestuften Studiensystems sind Hochschulabschlüsse international nicht vergleichbarer, das Studium nicht besser und die Mobilität der Studierenden deutlich schlechter geworden. "

Unter der verfehlten Umsetzung der Bologna-Reformen litten Lernende und Lehrende gleichermaßen, betonte Kempen. "Vor diesem Hintergrund", so der DHV-Präsident weiter, "müssen Kultusministerkonferenz, Akkreditierungsrat sowie die Hochschulrektorenkonfe-renz das unwürdige ,Schwarze-Peter-Spiel' auf dem Rücken der Betroffenen beenden, sich endlich der ungeschminkten Wirklichkeit stellen und unverzüglich den überfälligen Kurs-wechsel einleiten. Die Reform der Bologna-Reform, die der Hochschulverband von Anfang an kritisch begleitet hat, ist ohne Alternative."

Die notwendigen Weichenstellungen sind nach Auffassung des DHV mit Hilfe eines Sofortprogramms bis zum Sommersemester 2010 vorzunehmen. So müssten die Studienprogramme überarbeitet und mehr Freiräume durch weniger Prüfungen, großzügigere Module, Beschränkung der Curricula und eine Ausweitung der Wahlpflichtfächer zugelassen werden. "Unter Fach- und Qualitätsgesichtspunkten muss dabei ein Bachelor-Studium auch ein oder zwei Semester länger dauern dürfen", betonte Kempen. Der Abschluss "Dipl-Ing.", der weltweit als Ausweis deutscher wissenschaftlicher Exzellenz gelte, müsse erhalten bleiben. Um den studentischen Wünschen nach einer hochwertigen Bildung und Ausbildung durch Wissenschaft gerecht zu werden, müsse unter Bereitstellung der notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen der Master und nicht der Bachelor Regelabschluss werden. Von einer Einführung gestufter Studienmodelle in Medizin und Jura sei abzusehen. Schließlich sei die Programmakkreditierung, die insbesondere bei der Überprüfung der sogenannten Studierbarkeit von Studiengängen völlig versagt habe, ersatzlos zu streichen. "Auf diesen kostenintensiven und bürokratischen Popanz verzichten die Hochschulen gerne. Sie sind selbst in der Lage, Studieninhalte festzulegen," so Kempen, "Man muss sie nur lassen."


Brief an die Dekanate

Dieser Brief ist noch nicht endgültig beschlossen. Ihr könnt gerne Änderungsantrage dazu formulieren. Am Samstag (5.12.) wird dann im Plenum darüber abgestimmt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die am 17.11.2009 begonnenen Aktivitäten zum Bildungsstreik am KIT dauern an und finden inzwischen auch in den verantwortlichen Gremien Gehör.

Weiterhin treffen sich freiwillige Studierende täglich im besetzten Redtenbacher-Hörsaal um gemeinsam an der Behebung von Missständen zu arbeiten. Tagsüber werden in Arbeitskreisen und Vorträgen verschiedene Themengebiete konstruktiv erarbeitet um diese abends dem Plenum vorzustellen. Hierbei steht die tiefgehende inhaltliche Auseinandersetzung mit der derzeitigen Bildungspolitik und deren Folgen im Mittelpunkt.

Bei unserer Arbeit stoßen wir immer wieder auf eklatante Denkfehler, die pluralistischen und sozialen Entwicklungen innerhalb des Bildungswesens entgegenwirken. Als Ziel setzen wir uns folglich nicht nur, die Verantwortlichen auf diese Fehler aufmerksam zu machen, sondern sie auch dazu zu bewegen, diese einzusehen und zu korrigieren. Die Ergebnisse unserer Arbeit finden sich in einem Forderungskatalog (siehe Anhang) wieder, welcher simultan mit der Entwicklung unserer Forderungen geführt wird.

Am 26.11.2009 wurde KIT Präsident Prof. Horst Hippler eine aktuelle Version des Katalogs überreicht. Das Rektorat begrüßt die produktive Arbeit des Plenums und sieht insbesondere Optimierungsbedarf im Bereich der Bologna Reform, weshalb viele unserer Forderungen durch die Hochschulleitung auch nach außen vertreten werden.

Die Studierenden arbeiten mit großem Einsatz und viel Disziplin an der Verbesserung des Bildungssystems. Obwohl sich einige wenige Professoren in Form von Vorträgen und Dialogen auch aktiv eingebracht haben, vermissen wir dennoch ein Echo von den Fakultäten. Diese sind als Teil des Bildungssystems ähnlich stark betroffen. Es ist für die Studierenden hochinteressant, welchen Standpunkt die Professorenschaft bezüglich des Bildungsstreiks einnimmt.

Wir bitten also um eine schriftliche Stellungnahme ihrer Fakultät.

Weiterhin wünschen wir uns, dass sich die Professorenschaft auch vermehrt aktiv (Vorträge, Dialoge, Präsenz) einbringt. Dadurch wäre es möglich ein hochqualitatives und umfassendes Meinungsbild zu erstellen.


Infomaterial

Protesthandbuch

Hörsaalbriefing

Vortrag zur Zivilklausel: MIT meets KIT

Artikel von Ute Mager: Ist die Akkreditierung von Studiengängen an Hochschulen des Landes Baden-Württemberg verfassungsgemäß?


Protokolle

Plenumssitzung vom 17.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 18.11.2009 13:00
Plenumssitzung vom 18.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 19.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 20.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 21.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 21.11.2009 20:00
Plenumssitzung vom 22.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 23.11.2009 17:00
Plenumssitzung vom 24.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 25.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 26.11.2009 18:00
Wortlaut: Prof. Hippler im Plenum vom 26.11.2009
Plenumssitzung vom 27.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 28.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 29.11.2009 18:00
Sonderplenum vom 29.11.2009 22:00
Plenumssitzung vom 30.11.2009 18:00
Plenumssitzung vom 01.12.2009 20:00
Plenumssitzung vom 02.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 03.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 04.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 05.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 06.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 07.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 08.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 09.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 10.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 11.12.2009 20:00
Plenumssitzung vom 14.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 15.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 16.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 17.12.2009 18:00
Plenumssitzung vom 19.01.2010 18:00
Plenumssitzung vom 11.02.2010 18:00


Anträge

Antrag: Abschaffung der Akkreditierungsräte und -agenturen

Akkreditierungsrat wie -Agenturen sind aufzulösen und entsprechende Aufgaben des Qualitätsmanagements, der Zulassung von Studiengängen etc. den Fakultäten unter Aufsicht der zuständigen Ministerien zu übertragen.


Medien
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Beschlüsse

17.11.2009 18:00 Uhr Plenum

"Plenumsbeschlüsse auf der erweiterten Präsidiumssitzung"

Wir fordern Prof. Becker dazu auf, auf der morgigen, erweiterten Präsidiumssitzung des KIT folgende Forderungen der Studierenden einzubringen und uns über das Ergebnis der Diskussion in Kenntnis zu setzen:

  1. Wiederabschaffung der Studiengebühren auf Landesebene.
  2. Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft auf Landesebene,
  3. Drastische Anpassung des Bachelor/Master-Systems an die

ursprünglichen Ziele (Mobilität, europaweiter Bildungsabschluss).

Das Präsidium möge eine offizielle Erklärung mit folgendem sinngemäßen Inhalt abgeben: Die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Fachbereich Kunstgeschichte werden ausgebaut. Sie bleiben in jedem Fall erhalten.

20.11.2009 18:00 Uhr Plenum

Beschluss 1

Wir fordern den KIT-Senat auf, folgenden Punkt in die Grundordnung zu übernehmen:

"Senatssitzungen sind grundsätzlich öffentlich, solange die Öffentlichkeit nicht per Gesetz ausgeschlossen ist."

Begründung: Stets öffentliche Senatssitzungen sorgen für die notwendige Transparenz die ein demokratisch verfasstes Gremium braucht. Nur auf diese Weise ist es den Mitgliedern des KIT möglich, das Verhalten ihrer gewählten Vertreter nachzuvollziehen und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen.

Beschluss 2

Wir fordern den KIT-Senat auf, bei Prüfungsordnungen Anwesenheitszwang in Vorlesungen und Saalübungen nicht zuzulassen. Anwesenheitslisten sollen in oben genannten Lehrveranstaltungen nicht geführt werden dürfen.

Begründung: Es existiert kein stichhaltiger Grund, warum der Besuch notwendig ist. Autodidaktisches lernen soll und muss an einer Hochschule möglich sein. Auch der Besuch von alternativen zeitgleichen Veranstaltungen wird durch den Anwesenheitszwang verhindert. Möglicherweise wird so das Studium unfreiwillig verhindert. Erzwungene Anwesenheit der Kommilitonen kann die interessierten Kommilitonen und den Dozenten stören.

Anwesenheitslisten schaffen einen psychischen Druck und schaffen so einen faktischen Anwesenheitszwang.

Beschluss 3

Wir fordern die Landesregierung auf, mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, um bei gleicher Studierendenzahl eine bessere Betreuungsrelation in allen Fakultäten der Hochschulen zu ermöglichen. Das sollten sowohl Professoren als auch Mitarbeiter im akademischen Mittelbau sein.

Persönliche Werkzeuge