Plenum 17.11.2009 18:00
Aus Kitbrennt
[Bearbeiten] Moderation
- Olaf
- Verena
- Julian
[Bearbeiten] Protokollant
- Roman
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Organisatorisches
- Festlegung der Tagesordnung
- Festlegung der Redezeit 3 Minuten
- Abstimmung Protokollant: Roman
- Sicherheitsbelehrung, Verhalten in Notfall, Bekanntgabe Notfallnummer
[Bearbeiten] AK Versorgung
- Bekanntgabe des Menü für heute und Morgen
[Bearbeiten] AK Finanzen
- Spenden: 154,04 Euro, Überschüsse werden Usta gespendet
[Bearbeiten] AK Presse/Öffentlichkeit
- Pressemitteilung erstellt und verschickt
- Flyer erstellt und verteilt
- Banner aufgehängt
- Pressemitteilung wurde verlesen
- Meinungsverschiedenheiten bzgl. des Punktes: Freie Bildung statt Eliteförderung (wurde im Plenum anders beschlossen als kommuniziert)
- deshalb wird eine neue Pressemitteilung herausgegeben und der entsprechende Punkt korrekt dargestellt
[Bearbeiten] AK Kultur
- Bands wurde angesprochen
- Konzerte am 18.10.2009
- Konzerte werden verteilt im Gebäude stattfinden
- Hörsaal wird als Schlafplatz genutzt
- Verschieden Vorträge werden am 18.10.2009 gehalten
- Brettspiele wurden organisiert
- Vorschlag einer Jamsession, Kalender mit Veranstaltungen wird ausgehängt (im Treppenhaus)
[Bearbeiten] AK Recht
- Noch nicht zustande gekommen
- Ziel: Mögliche juristische Konsequenzen
- Rechtsanwalt wurde kontaktiert
- es wurde bestätigt das wir uns hier rechtens aufhalten solange alles friedlich bleibt
- Bekanntgabe einer Handynummer für einen Anwalt, es soll besprochen werden wie man sich im Falle einer Räumung zu verhalten hat (wegtragen ohne Konsequenzen)
- Hinweis auf auf psychische Betreuung, keine Waffen mitbringen (Messer, Taschenmesser, Reizgas, usw)
[Bearbeiten] AK Homepage
- www.kitbrennt.de wurde registriert, Wiki wird aufgesetzt
[Bearbeiten] Diskussion
- Beginn: 18:42
- Bekanntgabe Ablauf.
*Prof. Jürgen Becker: Bachelor/Master, Referenzmodell, verfasste Studierendenschaft, Senatsbeschluss unterstützt, Freiheitsgrade des KIT-Gesetzt soll genutzt werden dies voran zu treiben. *Freiheitsgrade wurden gefordert aber nicht durchgesetzt, dadurch kann durch das KIT-Gesetz nicht viel erreicht werden. *KIT-Gesetz: Demokratische Beteiligung möglich, Grundvoraussetzungen für eine verfasste Studierendenschaft nicht im KIT-Gesetz verankert. *Prof. Jürgen Becker: Alle Gremien bis auf den Aufsichtsrat sieht er keine Probleme das sich die Studenten darin beteiligen. *Philipp: Wie kann die Demokratisierung der Bildung ausgebaut werden? *Prof. Jürgen Becker: Neue Strukturen: Zentren Schwerpunkte in der Forschung beginn ab Dr. .Fließender Übergang von Master in die Forschung, verstärkte Einbeziehung der Studenten in die Forschung. *Manuel: Bis jetzt nur Studium, Problem muss komplett betrachten, Beginn bei Kindergarten über Schule bis hin zur Universität, Diskussion soll nicht nur Universalität betreffen. *Plenum: Senat umfasst 60 Personen, davon sind aber nur 3 Studenten => nicht demokratisch, was soll die angemessene Beteiligung sein? *Prof. Jürgen Becker: 4 hat er vorgeschlagen, 3 wurde es, persönlich 4-5 angemessen, mehr als 5 chancenlos. *Christoph: Forderung: Bachelor mehr Scheinklausuren in Nebenfächer um Leistungsdruck zu entschärfen. *Prof. Jürgen Becker: Semester übergreifende Studienleistungen wären besser, Klausuranzahl verringern, mehr Klausur Modi (mündlich, scheine, …), bemängelt G8, befürchtet Probleme, derjenigen die aus G8 kommen, Aufruf an Studenten bzgl. G8 Reformen anzustoßen. *Plenum: Frage: Was hat die Universalität unternommen um die erhöhte Zahl der Schulabgänger zu kompensieren? *Prof. Jürgen Becker: Es wurden mehrere 100 Studienplätze ausgebaut und es sollen noch weitere ausgebaut werden, es sollte begleitend zum Studium eine Auffrischung der abgeschlossenen Module während dem Studium angeboten werden, da die Studienzeit sehr knapp bemessen ist und die meisten es sehr wahrscheinlich nicht in der Regelzeit schaffen können. *Plenum: Bzgl. Studiengebühren, wie soll es damit weitergehen? *Prof. Jürgen Becker: Studiengebühren sind Gesetz deshalb hat das KIT keine Handhabe, er ist für ein flächendeckendes Stipendiensystem, Problem sind die Förderer, es sollte bei der Einführung der Studiengebühren aufgesetzt werden wurde es aber nicht. *Damian: Master ist beschränkt auf 4, maximal 7 Semester, das ist eine Einschränkung der Bildung, es sollte wie im Saarland, unbeschränkt sein, damit man sich allgemeiner bilden kann. *Prof. Jürgen Becker: 4 Semester Master sind beschlossen, man soll kreativ sein (z.B Urlaubssemester), er sieht Möglichkeiten die Studienzeit auf mehr als 7 Semester zu verlängern, gibt sie jedoch nicht an. *Michael: Die Universalität soll nicht die Probleme von G8 aus bügeln, Forderung nach einer verfassten Studierendenschaft, Bachelor/Master: Situation ist katastrophal, deshalb soll darüber nachgedacht werden Bachelor/Master wieder abzuschaffen und den Diplomstudiengang wieder einzuführen. *Michael: Warum unterstützt das KIT die Studenten nicht mehr bei ihren Forderungen? *Prof. Jürgen Becker: Studiengebühren ist ein Politikum, Geschwisterregelung ist ein riesen Verwaltungsaufwand, er wird Unterstützungsmöglichkeiten im Präsidium ansprechen. *Plenum: Wenn Sie (Prof. Jürgen Becker) die Studenten unterstützen, warum gab es noch keine Bestrebungen, um die verfasste Studierendenschaft wieder einzuführen? *Prof. Jürgen Becker: Wir (Universität) sehen keine Möglichkeit, Zeitpunkt sei noch nicht da, Usta, dort kann man Forderungen besser stellen weil dies als Asta Vertreter nicht so unterstützt werden kann. *Plenum: Studienzeitproblem, warum kann man Bachelor/Master nicht verlängern? *Prof. Jürgen Becker: 5 Jahre maximal für einen Studiengang im Bachelor/Master System, 4 Semester Master ist absolutes Minimum, sonst kann man nicht genügend Inhalte vermitteln, es wird nicht als Aufgabe angesehen praksis intensive Bachelor Studiengänge anzubieten, die Universität soll nicht „verFHt“ werden, man bekommt bis zum Master Bafög, man sollte nach dem Bachelor die Universalität nicht verlassen. *Plenum: Studiengebühren sollen eingesetzt werden, um marode Universalität zu vermeiden, wer zahlt die Stipendien? Anmerkung das sehr wahrscheinlich die die nahe an der Wirtschaft studieren bevorzugt werden, Asta sei keine angemessen Studienvertretung. *Prof. Jürgen Becker: Als verfasste Studierendenschaft braucht man ein Mandat, als Usta kann man besser agieren, weil man die Mehrheiten/Stimmanzahlen nicht braucht, Stipendiensystem muss so aufgebaut werden das es ein Solidarsystem ist, und nicht einzelne Studiengänge bevorzugt werden. *Fabian: Bzgl. Klausurwiederholung (2x schriftlich + mündlich), Bachelor/Master verschärft Prüfungsdruck aufgrund der hohen Klausurzahl, wäre es nicht besser hier zu entschärfen und mehr akademische Freiheit zu ermöglichen? *Plenum: Aufgriff: Abgang nach Bachelor, kann garantiert werden das jeder Bachelor Absolvent einen Master-platz bekommen kann, da in der Wirtschaft bezweifelt wird das es ein qualifizierender Abschluss ist? *Kevin: Was macht das KIT um zu erleichtern ins Ausland zu gehen, Stichwort Auslandssemester? *Prof. Jürgen Becker: Klausurwiederholung: Es sollten mehr Scheine eingeführt werden, damit Druck abgebaut wird, Klausurzahl soll aber beibehalten werden (ständig Leistung gefordert werden) damit nicht erst nach mehreren Semestern von der Universität abgegangen werden muss. Masterplatz: Oberstes Kriterium für einen Master-platz ist der Bachelor- Abschluss, deshalb wird in Karlsruhe ein überdurchschnittlicher Bachelor angeboten (hohes Niveau verfolgt) damit man in den Master kommen kann, wenn man den Bachelor besteht bekommt man auch einen Masterplatz. Durch das Niveau der Bachelor/Master Studiengänge ist es leichter ein Auslandssemester zu bestreiten, aufgrund des hohen Niveaus, man muss überdurchschnittlich sein für einen Master-platz. *Plenum: Studiengebühren: Wie stark ist die Universalität darauf angewiesen? *Plenum: Stipendien: Dadurch wird soziale Ungerechtigkeit gefördert, Seminarräume fehlen, Lehrmittel fehlen wird damit umgegangen? *Plenum: Warum wird der Etat der Universalität nicht erhöht? *Plenum: Soziales Engagement geht nicht in die Bachelorleistung mit ein. *Prof. Jürgen Becker: KIT ist im internationalen Vergleich überdurchschnittlich, Lage in Deutschland ist günstig für die Forderung von mehr Steuergeldern für die Universitäten, Stipendienförderung muss verantwortungsvoll gehandhabt werden hinsichtlich sozialer Ungerechtigkeit, Studiengebühren: Etat ca. 100 Millionen, Etat ist seit Jahren eingefroren, für Baumaßnahmen werden keine Studiengebühren eingesetzt, ohne Drittmittel der Institute wäre die derzeitige Lehre nicht zu finanzieren, Studiengebühren (ca. 10 Millionen). *Michael: Probleme sollen landesweit/bundesweit aufgegriffen werden, Universität soll die Fehler der Politik nicht aus bügeln müssen, die Ungerechtigkeiten der Studiengebühren könnten (laut Prof. Jürgen Becker) durch Stipendien abgefangen werden, durch KFZ-Maut könnten die Studiengebühren ersetzt werden. *Plenum: (Mitglied Hans Böckner Stiftung): Studiengebühren sollen abgeschafft werden damit wieder alle studieren können, Stipendium verfolgt keine soziale Selektion. *Anika: Geisteswissenschaftliche Studiengänge, welchen Stellenwert haben sie? *Plenum: Wie viel Prozent der Bachelorabgänger werden übernommen? *Prof. Jürgen Becker: Die Universität hat sich lange gegen die Abschaffung des Diplomstudiengangs gewehrt, jeder der am KIT einen Bachelor, (3er schnitt) abschließt hat die Möglichkeit auf einen Master-platz, es ist gewünscht das jeder einen Master-platz bekommt, Geistes- Sozialwissenschaften: Es wird das möglichste unternommen diese auszubauen(Geistes- Sozialwissenschaften), Fakultäten wurde ausgebaut diese Fakultät müssen gestärkt werden, das Problem ist die Anzahl der Studenten (zu wenig). *Plenum: Warum gibt es für 200 Studenten in Kunstgeschichte nur 2 Professoren wenn diese ausgebaut wurde? *Prof. Jürgen Becker: Will diese Problem aufnehmen. *Verena: Ist es nicht Konzept die Geistes- und Sozialwissenschaften längerfristig abzuschaffen? *Plenum: Die Wirtschaft versucht sich immer stärker auf die Bildung Einfluss zu nehmen, das meistens zum Nachteil der Studenten. *Prof. Jürgen Becker: Geistes- und Sozialwissenschaften sollen so gestärkt werden das sie zum KIT Profil passen, KIT kann mit manch anderen Unversitäten (z.B Freiburg, Heidelberg) auf diesem Gebiet nicht konkurrieren, Wirtschaft beeinflusst lehre nicht, in keinem Verwaltungsorgan sind Vertreter der Wirtschaft. *Plenum: G8 ist aber vom Interesse der Wirtschaft beeinflusst. *Plenum: Verschulung des Studiums, Mangelnde Auswahlmöglichkeiten im Studiengang sind Einflüsse der Wirtschaft. *Philipp: Universität veränderst sich immer mehr in Richtung Fachhochschule. *Michael: In wie weit beeinflussen Spenden die Entscheidungen der Universitätsverwaltung? *Plenum: Wenn Gelder beschafft werden können (Drittmittel) sollen diese gewürdigt werden. *Frank: Drittmittel sind in Ordnung, aber die Gefahr der Einflussnahme der Wirtschaft besteht, Steuergelder wären eine bessere Lösung, Beispiel exchange mail, fraglich ob sich die Studenten für dieses proprietär Produkt entschieden hätten. *Prof. Jürgen Becker: Drittmittel sollen gewürdigt werden, da das die zukünftigen Arbeitgeber sind; da in Deutschland die Alumni Gelder nicht wieder zurück fließen lassen müssen anderweitig Gelder beschafft werden; als das Diplom erhalten werden sollte hat die Wirtschaft die Universalität im „Stich“ gelassen weil sie schnelle Hochschulabgänger will. *Antrag (wurde später erweitert): Angenommen. *Philipp: Abschaffung des Bachelor/Master System unrealistisch, soll aus Antrag herausgenommen werden , Erweiterungsantrag: Wie sieht es mit Ausbau der Geistes- uns Sozialwissenschaften aus? *Michael: Bzgl. Bachelor/Master in Kaiserslautern wird Diplomstudiengang weiterhin angeboten, warum wird in Karlsruhe nicht ebenfalls angeboten aus beiden Systemen zu wählen? *Prof. Jürgen Becker: Möglichkeit der Wahl der Systeme bzw. des Angebots eines Diplomstudiengangs ist Landessache. *Wolfgang: Diplomstudiengang muss nicht unbedingt wieder eingefügt werden, aber es muss jedem die Möglichkeit gegeben sein einen Master zu machen. *Philipp: Bachelor/Master hinsichtlich internationaler Vergleichbarkeit gut aber schlecht umgesetzt. *Michael: Alle Ziele des Bologna-Prozesse wurden durch die Einführung des Bachelor/Master Systems nicht umgesetzt. *Plenum: Die Forderung zurück zum Diplomstudiengang könnte zu einer Verbesserung des Bachelor/Master System führen. *Prof. Jürgen Becker: Problem: Bei der Reform von Bologna wurde nichts über dessen Finanzierung gesagt. *Antrag wurde erweitert und angenommen: -siehe Anhang- *Antrag wurde geändert: Punkt über Abschaffung Bachelor/Master Systems ersetzen, durch Forderung einer grundlegenden Verbesserung des Bachelor/Master Systems. *Änderung wurde angenommen. *Prof. Jürgen Becker: Wird Antrag vorstellen und Stellungsnahmen am 18.10 ca. 18 Uhr präsentieren.
- 20:43 Ende Diskussion.
[Bearbeiten] Pause
- weiter 21:30 Uhr
- weiteres Vorgehen, Treffpunkte.
