Plenum 19.11.2009 18:00
Aus Kitbrennt
[Bearbeiten] Themenvorschläge
- Organisatorisches
- Umgang mit Kulturveranstaltungen
- Wochenende
- Ersatzhörsäle für die E-Tech Erstis (Was ist mit MACH, CIW, BIW, TEMA, Physikern?)
- PH Besetzung was war was wird?
- Wie siehts an der FH aus?(Gibt es Protestpotential usw.)
[Bearbeiten] TOP 1 Organisatorisches
[Bearbeiten] TOP 2 Umgang mit Kulturveranstaltungen
Vorschlag Prof-Brief wird verlesen -> Vorschlag eigener TOP -> Zustimmung
- Noah berichtet vom AK Presse, das bis dato 3 PMs veröffentlicht wurden. Unsere erste PM hat es auf die Titelseite der BNN geschafft. Die Erklärung des Rektorats von gestern ebenfalls, sowie auszugsweise auch Mitteilungen von RCDS und LHG die gegen unsere Anliegen gerichtet sind.
- Es wird gefragt wie die Bevölkerung Karlsruhes informiert werden soll und Infostände auf dem Marktplatz vorgeschlagen
- AK bildet sich im Anschluss ans Plenum
Das Plenum spricht dem AK Kultur Dank für die gestern organisierte Veranstaltung aus.
Es liegt ein Antrag zu Regeln für kulturelle Veranstaltungen vor:
[Bearbeiten] Antrag
- Antragsteller: Anselm
- Das Plenum möge beschließen:
Partys und Musikveranstaltungen finden grundsätzlich außerhalb der Hörsäle statt. Es wird angestrebt Abends zusätzlich Workshops zu veranstalten und so die Hörsäle zusätzlich zu nutzen - Begründung: Die Nutzung des HS für Partys/Konzerte hat auch negative Konsequenzen (enormer Putzaufwand, Wegwischen von Tafelbildern) und draußen im Foyer/Treppenhaus ist eigentlich genug Platz
- Abstimmung: bei zwei Gegenstimmen mit großer Mehrheit angenommen.
- Weitere Anmerkungen
- Ist eine zusätzliche Lautstärkeregelung notwendig (Rücksicht auf Schlafende)
- Anmerkung eines Kommilitonen der im HMO geschlafen hat: Lärm hielt sich in erträglichen Grenzen.
- Weitere Anmerkung: Man sollte in eigenem Interesse Rücksicht auf die Nachbarn üben (Ruhestörung)
[Bearbeiten] TOP 3 Öffentlichkeitsarbeit
Der neuste Flyer wird vorgestellt
- Vorschlag: TÄGLICHES Plenum betonen
- Vorschlag: Schüler auf den Flyern mit berücksichtigen
- Anmerkung Noah: Flyer wurde bewusst für die Campusöffentlichkeit konzipiert, aber nicht in Abgrenzung
- Anmerkung: Flyer ist zu unstrukturiert. Konkretere Forderungen können die Leute eher motivieren
- Verweis auf Plenumsbeschluss von gestern abend diesbezüglich
Abstimmung: Stimmt das Plenum dem Flyer inhaltlich zu? Ergebnis: Bei zwei Gegenstimmen mit großer Mehrheit angenommen.
- Frage aus dem Plenum: Was bedeutet Stärkung der Geisteswissenschaften konkret
- Morgen um 11 Uhr wird der Flyer weiterverteilt
- Noah berichtet von positiven Reaktionen von Kommilitoninnen und Kommilitonen beim Verteilen und unterstreicht die Wichtigkeit direkter Ansprache.
- Es wird diskutiert ob die Vorderseite des Flyers auch als Plakat verwendet werden soll
- Es wird vorgeschlagen den Flyer um die Homepage, einen Hinweis auf das tägliche Plenum und ein Leerzeichen zu erweitern
- Es wird über die erste Zeile diskutiert:
- Uni oder KIT? -> viele gegen wenige für "Unsere Uni"
- "Unsere Uni" oder "Unsere Bildung" oder "Unser Studium" -> 76 / 77 / <10
- Stichwahl: 86 Uni / 100 Bildung -> Die Bildung siegt
- Weiterhin keine Einwände gegen Leerzeichen, Täglich, Webseite
- Abstimmung: Soll die entsprechend geänderte Vorderseite des Flyers plakatiert werden? -> sehr viele Ja / wenige Gegenstimmen
- Es wird darauf hingewiesen nicht zu "wild" zu plakatieren, zumindest nicht auf dem Boden
[Bearbeiten] TOP 4 Ersatzhörsäle für Etec-Erstis und andere Lehrveranstaltungen
- 80% er Etec-Ersti-VL finden in HMU/O statt. Deshalb wurde heute nacht kurzfristig Ersatz beschafft und die AKK Turnhalle zum alternativen Hörsaal ausgebaut
- Vorschlag: Selbstorganisierte Tutorien im Hörsaal aus unseren Reihen anbieten
- Es ist wichtig für die Stimmung innerhalb der Studentenschaft, das wir uns nicht destruktiv verhalten
- Es soll über FSen Ersatz organisiert werden
- Der AKK Hörsaal war nicht so toll (kein gefälle, zu hell für Beamer)
- Fand den AKK-HS erträglich, aber hält es ihn für manche Vorlesungen (wo viel mit Tafel gearbeitet wird, HM) nicht geeignet und Ersatztutorien eher nicht geeignet
- HMO-Blockierung fraglich weil tagsüber zu wenige Leute da seien, bei Freigabe kämen auch mehr Studis ins Gebäude
- Hinweis darauf das nicht nur der HS, sondern das gesamte Gebäude besetzt ist. Die Geste als Besetzer aber Ersatz zu organisieren war aber gut, deshalb keine Auslagerung an FSen
- Unsere Rechtfertigung für die Besetzung besteht in der Umnutzung durch eigene Veranstaltungen und Arbeitskreise
- Wir müssen mehr Programm organisieren. HMO sollte nicht aufgegeben werden, da dort ständig der AK Presse tagt
- Wir brauchen mehr Strom
- Es sollte sich um Ersatz gekümmert werden, aber das Gebäude soll besetzt bleiben
- Ein zentrales Symbol der Besetzung ist das wir die Uni auch als unseren Lebensraum verstehen!
- Vorschlag: Allgemeines Verfügungsgebäude nutzbar machen.
- Die Problematik würde sich bei einer länger andauerden Besetzung sich massiv verschärfen
- Appell: Zu einer Besetzung gehören viel mehr Leute. Es ist PEINLICH wenn zu den selbstorganisierten Veranstaltungen nur 30 Leute kommen.
- Wir sollten nicht jetzt schon klein beigeben
- Findet die Einstellung gemäßigt und gut
- GO-Antrag auf sofortige Abstimmung
- Inhaltliche Gegenrede: Ausdisktieren, weil noch viele was sagen wollen
- Mehrheit für GO-Antrag
- Abstimmung: Sollen für Lehrveranstaltungen in HMU/O Ersatzhörsäle organisiert werden? -> Ohne Gegenstimme, bei wenigen Enthaltungen angenommen.
- Abstimmung: Soll der HMO besetzt bleiben, auch wenn wir keine Alternativen finden können? -> Viele Ja-Stimmen, wenige Nein-Stimmen
- AK Ersatzhörsäle bildet sich im Anschluss ans Plenum
[Bearbeiten] TOP 5 Vernetzung mit anderen Hochschulen
- Heute wurde mit Tübingen und Heidelberg telefoniert. Tübingen hat schon einen umfangreichen Forderungskatalog an Landes- und Bundespolitik erstellt.
- Ein Vertreter der PH berichtet von den Aktionen die dort heute stattfanden und kündigt würde für nächsten Montag weitere an.
- Wir haben mittlerweile mit allen besetzten Hochschulen in Deutschland Skypekontakt
- Bonn soll geräumt werden
- Ist eine Solidaritätserklärung im Sinne des Plenums? -> Einstimmige Zustimmung
- Frage: Wurde andere Hochschulen bezüglich politischer Ziele abgeglichen?
- Ziel ist Einigkeit der Forderungen der baden-württembergischen Besetzer
- Es werden Spannungen zwischen Besetzern und anderen Studis bemängelt. Und es soll nach den Ursachen für die Uneinigkeiten innerhalb der Studierendenschaft geforscht werden -> es wird ein neuer TOP "Kommunikation nach Innen" aufgenommen
- Der AK Vernetzung gründet sich nach dem Plenum
[Bearbeiten] TOP 6 AK Server
- Der bisherige Server stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Es wird ein dedizierter Server eingerichtet. Dieser wird in der FS Etec platziert
- Befürchtung das er abgeklemmt werden könnte
- Dem Gebäude kann nur als ganzes die Netzanbindung abgestellt werden, was das Institut auf den Plan rufen dürfte
- AK Server konstituiert sich nach dem Plenum
[Bearbeiten] TOP 7 Einrichtung Büro
- Es fehlt eine zentrale Anlaufstelle für neue Mitstreiter und interne Kommunikation. Deshalb soll ein dauerhaft besetztes Büro eingrichtet werden
- Büro sollte nicht oben sein, da dort weniger Leute vorbeikommen
- Oben lässt sich ruhiger arbeiten und man kann auch Hinweisschilder aufhängen
Einschub: Essen ist fertig. Das Plenum dankt dem AKK mit begeistertem Applaus
- AK Büro konstituiert sich nach dem Plenum
[Bearbeiten] TOP 8 Wochenende
- Es sind noch keine Vorschläge eingegangen
- Die GHG hat ihre Freizeit ins besetzte Gebäude verlegt
- Abstimmung: Wollen wir die Verwaltung kontaktieren damit die Heizung anbleibt? Mehrheit dafür
- WE für inhaltliche Arbeit und Ausschlafen nutzen
- Wenn am Wochenende wenige da wäern, würde eine Räumung kritisch, daher Appell an alle auch Freizeitaktivitäten ins Gebäude zu verlagern
- Ankündigung: Samstag findet ein Vortrag "Wozu organisiert der Staat ein Bildungssystem" statt
- Vorschlag: WE für selbstorganisierte Tutorien nutzen
- Abstimmungen: Sollen selbstorganisierte LVen zugelassen werden? -> Mehrheit dafür
- Frage: Ist Samstag und Sonntag Plenum?
- Der status quo ist ja. Das Plenum sieht keinen Änderungsbedarf
[Bearbeiten] TOP 9 Position zum Bachelor
- Es wird eine Formulierung für eine gemeinsame PM mit dem KIT-Präsidium gesucht und ein Vorschlag verlesen (Anlage)
- Vorschlag: Es soll morgen eine Umfrage in der Mensa gemacht werden, um zu sammeln was ein weiteren Kreis von Studis stört
- Allgemeine Zustimmung
- Eröffnung der Generaldebatte
- Der offene Brief der FS Physik zur Bachelorumstellung wird vorgestellt
- Die Spezialisierung im Bachelor erfolgt teilweise wesentlich zu früh
- Es ist kritisch, dass jede Note in die Endnote einfließt
- Fristen sind ein Hindernis für außeruniversitäres Engagement und Erwerbsarbeit
- Jeder Bachelorabsolvent soll einen Anspruch auf einen Masterplatz haben
- Die Regelstudienzeit sollte erhöht werden
- Rausprüfen in höheren Semestern erzeugt großen Schaden, persönlich wie volkswirtschaftlich
- Anwesenheitspflicht in einigen Studiengängen ist kritisch
- Orientierungsprüfungen wurden stark verschärft
- Die Prüfungsmodalitäten in Karlsruhe sind wesentlich zu streng (nur zwei Versuch, mündlich, danach Verlust des Prüfungsanspruch)
- Auslandsaufenthalte werden wesentlich erschwert
- Die Reputation des Diploms fehlt dem Bachelor/Masterabschluss
- Fehlende Selbstbestimmung, in manchen Studiengängen bestimmen die Leistungen das Thema der Abschlussarbeit
- Die Schnittstelle zwischen Bachelor und Master ist zu starr
- In manchen Studiengängen werden die SQs missbracht (Tutor wird nicht mehr bezahlt sondern wird zur Studienleistung)
- Die Straffung erzeugt bei Studierenden starken psychischen Druck und Frust
- Anmerkung: Die endgültige Liste sollte positiv formuliert sein
- Weiteres Vorgehen: Ein Arbeitskreis arbeitet eine Struktur aus und im in kommenden Plena wird weiterdiskutiert
[Bearbeiten] TOP 10 Professorenbrief
- Es stellt sich die Frage ob wir konkrete Forderungen zum Bachelor oder eine eher allgemeine Formulierung verschicken
- Plenum ist für eine allgemeine Formulierung
- Formulierungsvorschlag: "Kritische Überprüfung der Bachelor-/Master-Studiengänge"
- Vorschlag: Studierbarkeit als Ziel
- Vorschlag: Nicht Studiengänge, sondern System um die Ergebnisoffenheit der Diskussion (auch Abschaffung des Systems, zurück zum Diplom) zu erhalten
- Keine Kritik an den Studiengängen, nur am System, die Hochschule kann nichts dafür
- Umsetzung und konkrete Ausgestaltung geschieht aber vor Ort
- Abstimmung: Studiengänge? System? Beides? 63 / 44 / 53 -> Formulierungsvorschlag wird angenommen
- Ein Satz über Ersatzhörsäle wird vom Plenum gewünscht, die Formulierung dem AK Presse überlassen
- Abstimmung über den Gesamtbrief: Bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen mit großer Mehrheit angenommen
[Bearbeiten] TOP 11 Kommunikation nach Innen
- Es wird die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Anwesenden und der Anzahl der Studierenden bemängelt
- Also Konsequenz sollte die Kommunikation, insbesondere die direkte Ansprache stark erweitert werden.
[Bearbeiten] Sonstiges
- Die Fachschaften sollten bezüglich der Erfahrungen mit der Bachelorumstellung einbezogen werden
- Aufruf die Petition gegen die Strafanträge gegen die Münsteraner Audimax-Besetzer zu unterzeichen
