Plenum 26.11.2009 Hippler

Aus Kitbrennt

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[Bearbeiten] Wortlaut des Vortrags von Prof Hippler im Plenum vom 26.11.2009

(Nachträglich aus diesem Videomitschnitt)

Schönen, guten Abend. Ich weiß nicht so recht, was Sie von mir erwarten. Aber es ist so, ich war am Sonntag hier und habe am Sonntag hier mit Ihnen gesprochen, und daraufhin hatten wir uns darauf geeinigt, dass eine kleine Gruppe mit uns im Präsidium diskutiert oder vorstellt, was Ihre Forderungen und Wünsche sind. Nach diesem Gespräch war es so, dass wir uns die Internetseite mit Ihrem Forderungskatalog, der wahrscheinlich nicht komplett war, rudimentär war, uns angeschaut haben. Ich habe daraufhin gebeten, dass ich heute Abend von Ihnen, ein bisschen sortiert, Ihre Forderungen bekomme, und zwar einmal Forderungen, die vielleicht direkt KIT betreffen, und dann vielleicht sortiert etwas, das als politische Forderungen zu sehen sind. Ich habe angeboten, dass ich die Forderungen, insbesondere im Bereich Ba/Ma von Ihnen ausgehen, dass in vielen Bereichen wir einen Konsens haben. Sagen wir es mal so: ich habe mich innerlich gefreut, dass die Argumente, die ich damals als Präsident von TU9 formuliert habe, als man Ba/Ma eingeführt hat, von Ihnen heute wieder kommen. Ich habe meine Meinung nicht geändert. Ich werde diese Argumente natürlich auch weiterhin intern vortragen. Verschulung vom Studium darf nicht sein, das ist ganz sicher so. Flexibilität und ein Übergang in einem konsekutiven Ba/Ma Studium ist eigentlich Voraussetzung und ist ganz wichtig für uns: der Master ist das Ziel des Studiums, insbesondere am KIT.
Ich habe allerdings immer noch kein Papier erhalten. Ich weiß nicht, ob ich das heute Abend noch bekomme. Wenn ich keins bekomme, wird das etwas schwieriger. Ich hoffe doch nicht. Ich habe gehört, dass Sie daran gearbeitet haben und ich würde das dann auch gerne in Empfang nehmen und das morgen auf der LRK vertreten. Und morgen Nachmittag, hat sich wahrscheinlich schon rumgesprochen, ein Gespräch mit unserem Minister. Auch da kann ich einiges vertreten, allerdings kann ich sicherlich nicht alle Ihre Forderungen vertreten können, sondern nur die, hinter denen ich auch persönlich stehe. Das werden Sie ganz sicher verstehen.
(Übergabe des Forderungskatalogs)
Ich kann das natürlich nicht alles lesen und kommentieren, werde ich auch nicht tun, erwarten Sie auch nicht von mir, davon gehe ich einmal aus. Es ist aber so, dass ich Ihnen natürlich auch etwas sagen muss, das Sie nicht freuen wird. Ich gehe davon aus, dass Sie einsichtig sind, und dass ab Montag regulärer Vorlesungsbetrieb hier stattfinden kann. Wie immer Sie das umsetzen oder auch tun. Ich weise darauf hin, dass an der Universität Heidelberg für die Vorlesungen die Hörsäle freigemacht werden. Man kann sich hinterher wieder treffen, ich habe da überhaupt nichts dagegen, dass Sie sich treffen und dass Sie einen Raum nehmen. Aber es kann nicht sein, dass diese beiden Hörsäle, oder überhaupt Hörsäle von Ihnen länger besetzt werden, als bis Montag früh. Ich sage das hier ganz laut und öffentlich: das ist auch eine Art Ultimatum. Das muss ich Ihnen sagen, weil es gibt viele Studierende, die darauf bestehen, dass Vorlesungen auch stattfinden. Auch in diesen Räumen stattfinden. Ich bitte Sie das zu respektieren. Wie immer Sie das gestalten, wir werden Montag früh hier schauen, ob Sie diese Hörsäle so frei gemacht haben, dass man hier auch weiter Vorlesungen halten kann. Das ist eine offizielle Ansage des Präsidiums und des Rektors. Wie immer Sie dazu stehen, ich denke Sie wissen was dann in welcher Reihenfolge passiert: Dies ist jetzt die erste offizielle Aufforderung des Präsidiums, für Montag den normalen Vorlesungsbetrieb zu garantieren. Wir können uns jetzt darüber unterhalten, welche Räume, oder was Sie nutzen können, zu weiteren Treffen. Das, denke ich, ist von unserer Seite notwendig und ich denke aber, wir werden im Konsens einen Weg finden, vielleicht wie in Heidelberg. Es muss nicht unbedingt so sein wie in Tübingen, vielleicht wie in Heidelberg. Aber vielleicht finden Sie im Konsens einen Weg.
Ehm,jedenfalls gibt es viele Punkte, die wir vom Präsidium unterstreichen, und die ich natürlich auch bei der LRK und beim Minister vortragen werde.
Danke schön.

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