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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Forderungen der Schüler

[Bearbeiten] 1.Konkrete Forderungen

Diese Forderungen sind bisher leider, aufgrund mangelnder Äußerungen offizieller Vertretungen (SMV) lediglich Konsens einiger streikender Schüler, jedoch sollte dasselbe Prinzip gelten wie bei den Plena: wer nicht mitdiskutiert, braucht sich auch nicht darüber beschweren, übergangen zu werden. Es wäre jedoch sinnvoll, diese Forderungen auf SMV-Sitzungen zur Abstimmung vorzulegen und die Ergebnisse hier zu veröffentlichen.

[Bearbeiten] 1.1 Senkung des Klassenteilers auf 20 Schüler

In der momentanen Schulsituation sind Klassengrößen unter 25 die absolute Ausnahme, d.h. außerhalb der Kursstufe praktisch nicht existent. Eine gezielte Förderung einzelner Schüler beziehungsweise eine Reaktion des Lehrers auf Defizite sind unter diesen Umständen unmöglich. Defizite fallen erst bei Klassenarbeiten auf, Leistungsverschlechterung und häufiges Sitzenbleiben sind die Folge. Eine drastische Senkung des Klassenteilers ist notwendig, um den Lehrern einen Überblick über die Lernsituation ihrer Schüler zu verschaffen!

[Bearbeiten] 1.2 Abschaffung des G8

Das achtjährige Gymnasium erzeugt noch mehr Leistungsdruck, sorgt für extrem volle Stundenpläne und sorgt durch die mit ihm verbundene Reduzierung der Anzahl der Klassenarbeiten/Klausuren (durch die parallel eingeführte Gymnasialreform, d.h. auch in den verbliebenen G9-Klassen) von 3 auf 2 pro Halbjahr in Hauptfächern und von 2 auf 1 in den Nebenfächern vor allem in letzteren für Bulimielernen. Das G8 hat den Zweck, die soziale Selektion weiter voranzutreiben, da Nachhilfe für die meisten Schüler unabdingbar wird, sie jedoch nicht für alle Eltern finanzierbar ist, und die, die übrigbleiben, ein Jahr länger als Humankapital zu verheizen!

[Bearbeiten] 1.3 Mehr individuelle Wahlmöglichkeiten/Wiedereinführung des LK-Systems

Ein sinnvolles Schulsystem sollte die Stärken der Schüler fördern und ihre Schwächen ohne Druck ausgleichen. Die Realität sieht so aus, dass viele Schüler gezwungen werden, ihre Schwächen zu Haupt- und Prüfungsfächern zu machen. Deshalb fordern wir den Ausbau von Wahlfächern spätestens ab Klasse 7, eine größere und frühere Möglichkeit zur Abwahl von Nebenfächern, die Wiedereinführung des LK-Systems und die Abschaffung der schülerfeindlichen Prüfungspflicht in Deutsch und Mathematik!

[Bearbeiten] 1.4 Gemeinsames Lernen bis Klasse 8! Weg mit der sozialen Selektion!

Bereits nach der 4. Klasse, im Alter von 9-10 Jahren, wird über die berufliche Zukunft der Schüler entschieden. Diese Entscheidung wird meist nicht nach der Leistung der Schüler getroffen, sondern nach ihrer sozialen und ethnischen Herkunft. In keinem anderen europäischen Land hängt die Qualität der für ein Kind zugänglichen Bildung so sehr vom sozialen Status ab wie in Deutschland! Wir fordern deshalb eine integrative Gesamtschule bis einschließlich Klasse 8 und eine Bildung ohne Diskriminierung und Bulimie-Lernen, in der nicht nur Fachkenntnis, sondern auch soziale Kompetenz erworben wird!

[Bearbeiten] 1.5 Einführung der Lernmittelfreiheit

Die Arbeitsmaterialien, die zum Lernen benötigt werden, sind von Geringverdienern und Arbeitslosen nicht finanzierbar. Ein Beispiel: Ein Kind von Hartz IV-Empfängern bekommt im Monat 1,50 € (!!!) für Lernmittel zusätzlich! Wir fordern deshalb die direkte staatlich finanzierte Verteilung von Lernmitteln (inklusive Lektüren und Schulränzen) durch die Schulen!

[Bearbeiten] 1.6 Kostenlose Nachhilfeangebote für sozial benachteiligte Schüler

Der schulische Erfolg hängt, erst recht seit Einführung des G8, bei der Mehrheit der Schüler von Nachhilfe ab-und damit unmittelbar vom Geldbeutel der Eltern. Wir fordern eine staatlich finanzierte Nachhilfe für Schüler aus sozial benachteiligten Familien bei entspechendem Bedarf!

[Bearbeiten] 2. Noch auszuarbeiten

Zu diesen Punkten hat noch kein ausreichender Meinungsbildungsprozess stattgefunden. Entspechende Argumente zu den einzelnen Punkten sowie das hinzufügen weiterer Punkte sind natürlich erwünscht.

[Bearbeiten] 2.1 Abschaffung des Notensystems

In welcher Form und bis zu welcher Klassenstufe?

[Bearbeiten] 3. Forderungen der AKTION BILDUNGSPROTEST KARLSRUHE

[Bearbeiten] 3.1 Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems

zugunsten eines Leistungs- und Interessendifferenzierten Kurssystems mit einer großen Bandbreite and Wahlmöglichkeiten -> Förderung aller statt Elitenbildung

[Bearbeiten] 3.2 Lernen ohne Leistungsdruck

Leistungsdruck resultiert aus Konkurrenz, Konkurrenz erzeugt Verlierer und das soll nicht Aufgabe der Schule (des BILDUNGSsystems) sein. Des Weiteren sollen die bestehenden Noten durch eine Überprüfung des Lernerfolgs ersetzt werden und nicht zur reinen Leistungsbewertung dienen.

[Bearbeiten] 3.3 Nichteinführung der Schüler-ID

[Bearbeiten] 3.4 Hierarchien abschaffen, Demokratisierung des Bildungssystems

-> umfassende Gestaltungsmöglichkeiten für alle am Bildungssystem beteiligten (Schüler, Studenten, Lehrer, Eltern, ...)an Lehrplan und Organisation.

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