Solidaritätsbekundungen

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Inhaltsverzeichnis


UStA
Fachschaft Geowissenschaften

Die Fachschaft Geowissenschaften erklärt sich hiermit mit den Besetzern der Hörsääle solidarisch.


Fachschaft Architektur

Solidaritätsbekundung im Plenum am 27.11.2009 um 18:00 Uhr


Fachschaft Chemie und Biowissenschaften

Die Fachschaft Chemie und Biowissenschaften solidarisiert sich mit den Studierendenprotesten und der Besetzung der Hörsäle. Alle Forderungen der Studierenden werden unterstützt.

Die Fachschaft Chemie und Biowissenschaften stellt sich entschieden gegen die haltlosen Behauptungen des RCDS und der LHG, die Proteste würden lediglich die Meinung einer kleinen Minderheit widerspiegeln.


Fachschaft Kunstgeschichte

Solidaritätsbekundung im Plenum am 27.11.2009 um 18:00 Uhr


Fachschaft Elektrotechnik und Informationstechnik

Persönlich überbracht.


Fachschaft GeistSoz

die Fachschaft für Geistes- und Sozialwissenschaften erklärt sich nach Beschluss vom 17.11.2009 mit dem AK Freie Bildung solidarisch.


Fachschaft Maschinenbau/Chemieingenurwesen

18. November 2009

Solidaritätserklärung der Fachschaft MACH/CIW


Die Fachschaft MACH/CIW bekundet hiermit die volle Unterstützung und Solidarität mit den Studentenprotesten und der Besetzung der Hörsäle.

Alle Forderungen der Streikenden werden geteilt und unterstützt.


In ihrer heutigen Sitzung hat die Fachschaft Maschinenbau / Chemieingenieurwesen dieser Solidaritätserkärung mit großer Mehrheit zugestimmt.

Fachschaft Mathematik / Informatik

Die Fachschaft Mathematik/Informatik befürwortet die anhaltenden Bildungsproteste.

Wir unterstützen die kritische Auseinandersetzung mit dem Bologna-Prozess, der Finanzierung des Studiums und der Lehre sowie der Bildungspolitik im Allgemeinen. Insbesondere fordern auch wir als Fachschaft im U-Modell die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft. Wir kritisieren die Störung des Vorlesungsbetriebs durch die Hörsaalbesetzungen, aber erachten das dadurch hervorgerufene mediale Echo als positiv und wichtig.

Insgesamt begrüßen wir friedliche, konstruktive fakultäts- und universitätsübergreifende Aktionen im Rahmen der Protestbewegung.


Fachschaft Physik

Wie ihr alle sicherlich schon mitbekommen habt, sind seit Dienstag 13:20 Uhr der HMU und der HMO besetzt. Diese Aktion ist vorher nicht angekündigt worden und ist somit spontan aus dem Bildungsstreik hervorgegangen.

Die Fachschaft Physik unterstützt den friedlichen Protest und solidarisiert sich damit mit den Besetzern. Folgende vier Forderungen stellt das offene Plenum im Hörsaal:

  1. Freie Bildung für alle - statt Elitenförderung
  2. Abschaffung der Studiengebühren
  3. Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft
  4. Demokratisierung des Bildungssystems

Weitere Informationen erhält man unter:

www.kitbrennt.de

twitter.com #kitbrennt #kabrennt #unibrennt


Alternative Liste (AL)

Für einen heißen Herbst: Bildungstreik 2009 - wir machen weiter!

Bundesweit waren im Juni diesen Jahres über 270.000 Studierende, Schülerinnen und Schüler auf der Straße, um für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen unserer Bildung einzutreten. Allein in Karlsruhe waren es über 8.000 Menschen. Doch getan hat sich seitdem nichts. Deswegen geht der bundesweite Bildungsstreik in seine nächste Runde.

Am 17. November, dem „International students Day“, findet in Karlsruhe eine Demonstration unter dem Motto: „Liebes Bildung wir retten Dir!“ statt. Die Demonstration beginnt um 10.00 Uhr am Kronenplatz und zieht dann über den Marktplatz und den Friedrichsplatz zum Stephansplatz, wo gegen 12:30 Uhr die Endkundgebung stattfindet.

Der Karlsruher Protest steht auch im Zusammenhang mit den Protesten der österreichischen Studierenden. Diese gaben den Protesten neuen Schwung, als sie im Anschluss an eine Demonstration das Audimax der Universität Wien besetzten. Kurz darauf weiteten sich die Proteste auf weitere Hochschulen in Österreich und nun auch über die Landesgrenze nach Deutschland aus. „In Deutschland sind inzwischen Hörsäle an über 50 Hochschulen besetzt!“, so Nadja Brachmann, Referentin des Unabhängigen Studierendenausschusses (UStA) der Uni Karlsruhe. „Die ungerechte und unsoziale Bildungspolitik der letzten Jahre wird von uns nicht mehr hingenommen. Nachdem die Politik uns im Stich gelassen hat, kämpfen wir jetzt für unser Recht auf Bildung. - Wir haben gerade erst angefangen!“

Forderungen an die Politik gibt es viele, einige davon sind die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft, Freie Bildung für Alle statt Elitenbildung, Abschaffung der Studiengebühren, die Einführung der Schüler-ID stoppen, eine sinnvolle Neugestaltung des Bachelor- und Master-Systems, Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems aber auch lokale Forderungen, wie die nach einer Zivilklausel für das gesamte Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

„Das Bildungssystem muss endlich demokratisiert werden!“, fordert Brachmann weiter. „Dafür werden wir kämpfen!“

Neben der Demonstration finden in dieser Woche auch noch andere Aktionen statt. Am Montag den 16. November hält Theo Wentzke um 19.00 Uhr in der Planwirtschaft am Werderplatz einen Vortrag zu dem Thema: „Wie und wozu organisiert der Staat das Bildungssystem?“. Außerdem wird am Donnerstag, den 19. November im Hertzhörsaal des KIT der Film „Kick it like Frankreich - Der Aufstand der Studenten“ gezeigt.

Für Nachfragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit, unter der Telefonnummer: 0176/25959132, zur Verfügung.


DIE LINKE.Hochschulgruppe und Linksjugend SOLID

Gemeinsame Presseerklärung der Linken Hochschulgruppe „DIE LINKE SDS“ Karlsruhe und der Linksjugend [‘solid] Karlsruhe zum Bildungsstreik. Anlässlich der Demonstration am 17.11.09 von Studierenden, Schülerinnen und Schülern gegen Missstände des derzeitigen Bildungssystems und der anschließenden Besetzung der Hörsäle HMO und HMU an der Universität Karlsruhe bzw. KIT, solidarisieren sich „DIE LINKE SDS“ Karlsruhe und die Linksjugend [‘solid] Karlsruhe mit denn Streikenden und beteiligen sich aktiv an denn Aktionen. Die genannten Gruppen haben sich die Verbesserung des Bildungssystems als zentrales Ziel gesetzt und kommen diesem mit ihrer Teilnahme und Unterstützung der Protestaktion nach. Wir schließen uns denn Forderungen der Protestierenden an und Fordern die Politik auf im Angesicht der mittlerweile in Deutschland und weitereichend flächendeckenden Proteste endlich zu Handeln. Es ist höchste Zeit, dass die Politik auf die Forderungen der Streikenden eingeht und die von den Betroffenen geforderten Änderungen im Bildungssystem vornimmt.


Juso Hochschulgruppe

Aufbruchsstimmung beim Bildungsprotest - Juso-Hochschulgruppe KA sieht keine Alternative zu Protesten und Besetzungen

Die Juso Hochschulgruppe Karlsruhe unterstützt die Proteste der Studierendenschaft und der BesetzerInnen des KIT im Bildungsstreik 2009. Seit zwei Tagen besetzen mehrere hundert Studierende, Schüler und Schülerinnen die Hörsäle Carl Benz und Gottlieb Daimler am Karlsruher Insititut für Technologie (KIT).

„Ich bin begeistert von der produktiven und friedlichen Stimmung des Protests in Karlsruhe. Die Studierenden und Schülerinnen und Schüler zeigen nicht nur Flagge gegen eine unsoziale und schlecht durchdachte Bildungspolitik – sondern formulieren auch inhaltliche Alternativen!“, so Michael Schmidt vom Vorstand der Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe.

Nach der großen Karlsruher Bildungstreik Demonstration am Dienstag mit über 1000 TeilnehmerInnen schlossen sich spontan knapp 300 Protestierende zu einer Hörsaalbesetzung zusammen. Von den Besetzern wurde ein basisdemokratisches Plenum und mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet. In Selbstverwaltung werden neben der Erarbeitung von alternativen bildungspolitischen Konzepten auch kulturelle Veranstaltungen und ein alternatives Vorlesungsprogramm organisiert.

„Zu den Aktionen gibt es keine Alternative, da die Studierenden in den entscheidenden Gremien nicht ausreichend vertreten sind. Dem einseitigen Ausverkauf der Bildung als Ware durch Studiengebühren und Bachelor-Master-Reform muss ein neuer umfassend gedachter Kurs in der Bildungspolitik folgen“, so Schmidt.

Noah Fleischer, Vorsitzender der Juso Hochschulgruppe Karlsruhe aus den besetzten Hörsälen: „In den Hörsälen herrscht eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Wir fühlen uns als Teil einer globalen Bewegung, die in Wien begann und sogar schon in Berkeley, Kalifornien angekommen ist. Gemeinsam setzen wir uns für bessere und gerechtere Bildungschancen weltweit ein. Dabei kritisieren wir insbesondere die undemokratischen Strukturen an vielen Bildungseinrichtungen und setzen uns für die Anerkennung von Bildung als Menschenrecht, gemäß dem UN-Sozialpakt ein.“

Für Rückfragen steht Ihnen Michael Schmidt unter 0152-28938083 gerne zur Verfügung.


Grüne Hochschulgruppe (GHG)
Gewerkschaftliche Studierenden Gruppe (GSKa)

Wir solidarisieren uns mit den streikenden Studierenden am KIT. Wir unterstützen die Forderung nach Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft, freier Bildung, Abschaffung der Studiengebühren, mehr Mitbestimmung in Hochschulgremien und fordern ein gerechtes und soziales Bildungssystem.


Hochschulgruppe kuhlt

Die Hochschulgruppe kuhlt solidarisiert sich mit den friedlichen Protesten der Karlsruher Studierenden.


Liste unabhängiger Studierender (LuSt)

seit Dienstag 13:20 Uhr sind die Hörsäle Daimler und Benz (ehemals HMU und HMO) des KIT besetzt. Die Aktion ist im Rahmen des Bildungsstreiks entstanden.

Die Liste unabhängiger Studierender (LuSt) unterstützt den friedlichen Protest und solidarisiert sich mit den Besetzerinnen und Besetzern. Das offene Plenum in den Hörsälen stellt folgende vier Forderungen:

  • Freie Bildung für alle - statt Elitenförderung
  • Abschaffung der Studiengebühren
  • Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft
  • Demokratisierung des Bildungssystems



Da diese Forderungen auch Teil der LuSt-Grundsätze sind, können wir sie in vollen Umfang unterstützen und erhoffen uns weiterhin einen konstruktiven Dialog.

Die Liste unabhängiger Studierender (LuSt)

Weitere Informationen unter:

www.kitbrennt.de

twitter.com #kitbrennt #kabrennt #unibrennt

und

www.lust-ka.de und lust@lust-ka.de


Piraten-Hochschulgruppe Karlsruhe

Nach einer Demonstration gegen Missstände im Bildungssystem haben Karlsruher Studenten und Schüler am Dienstag, den 17.11.2009, das Gebäude der Daimler- und Benz-Hörsäle (ehemals HMO/HMU) der Universität Karlsruhe (KIT) besetzt.

In vorbildlich basisdemokratischen Diskussionen wurden folgende Forderungen von den Besetzern beschlossen:

  1. Freie Bildung für alle - statt Elitenförderung
  2. Abschaffung aller Bildungsgebühren
  3. Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft
  4. Demokratisierung des Bildungssystems
  5. Öffentliche Senatssitzungen
  6. Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Vorlesungen und Übungen
  7. Mehr Mittel für neue Professoren- und Mitarbeiterstellen

Die Piraten-Hochschulgruppe Karlsruhe unterstützt diese Forderungen ausdrücklich und erklärt ihre Solidarität mit den Besetzern.

Kostenloser, diskriminierungsfreier Zugang zu einem gut ausgestatteten Bildungssystem stellt unserer Ansicht nach die Grundlage eines demokratischen Staates dar. Mängel in den demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten in allen Teilen der Gesellschaft, also auch an den Hochschulen, müssen beseitigt werden.

Ausdrücklich loben wir auch die friedliche und konstruktive Form des Protestes, bei dem sogar Ausweichräumlichkeiten für Vorlesungen von den Streikenden organisiert werden.


Die StudentInnen der Universität Trier

In unserem friedlichen Protest erklären wir, die StudentInnen der Universität Trier, uns mit allen weltweit streikenden SchülerInnen und StudentInnen solidarisch! Seit Dienstagmittag, 17.November 2009 besetzen auch wir das Audimax unserer Hochschule. Nicht allein monieren wir die chronische Unterfinanzierung, sondern auch die verfehlte Umsetzung des Bologna-Beschlusses. Im Schulterschluss mit dem in Österreich begonnenen Aufbegehren wehren wir uns gegen leere Versprechen der Politik und den Ausverkauf unserer Bildung und plädieren für eine durchgreifende Korrektur der Reform unter studentischer Beteiligung.

Mit basisdemokratischen Grüßen

Die StudentInnnen der Universität Trier


IG Metall Karlsruhe

Die IG Metall Karlsruhe unterstützt aktiv die Initiativen im Rahmen des Bildungsstreiks Karlsruhe (16.11.2009) – Auch in Karlsruhe demonstrieren und protestieren im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks Schüler und Studierende gegen die Zustände im deutschen Bildungswesen. Die IG Metall Karlsruhe unterstützt die Ziele und Forderungen des Bildungsstreiks 2009, welcher sich für ein sozial gerechtes und qualitativ gutes öffentliches Bildungswesen einsetzt. Der Staat muss ein exzellentes Bildungswesen für alle Menschen sichern und finanzieren. Bildungseinrichtungen zu privatisieren oder deren Kosten Einzelnen aufzubürden ist für uns keine Alternative. Der Trend zu einem abgeschotteten privaten Bildungssystem verschärft die soziale Spaltung in der Gesellschaft. Eliteeinrichtungen nach unternehmerischen Vorbild gestaltet, finanziert und kontrolliert können keine Zukunft sein. Die Möglichkeit zur Teilnahme am Bildungswesen, entsprechend der individuellen Interessen und Fähigkeiten, muss für alle gegeben sein. Deshalb müssen Bildungsgebühren in jeglicher Form abgeschafft werden – von der Kita bis zur Hochschule.

Zu wenig junge Menschen nehmen ein Studium auf, zu wenige schließen es erfolgreich ab. Gute Studienbedingungen sind die Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. „Wir fordern eine bessere personelle Ausstattung der Hochschulen um Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden zu verbessern und ein qualitativ hochwertiges Studium zu sichern“, so Angel Stürmlinger, erster Bevollmächtigter der IG Metall Karlsruhe. Die IG Metall Karlsruhe begrüßt den Aufbau eines Europäischen Hochschulraums durch den Bologna-Prozess, weil sie sich die Erleichterung von Mobilität sowie eine bessere Qualität von Lehre und Studium erhoffen. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland läuft jedoch schlecht. Die neuen Studienstrukturen erschweren den Studienortwechsel und führen zu einem Anstieg der Abbrecherquoten. Statt die Betreuung der Studierenden zu verbessern, ist es zu einer höheren Belastung für das Personal und die Studierenden gekommen. „Um ein Scheitern der Reform zu vermeiden, fordern wir entschieden einen Kurswechsel bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses. Es muss der Grundsatz gelten: Qualität geht vor Tempo. Wir brauchen die sorgfältige Umsetzung einer Reform, die Qualität des Studiums und der Lehre nachhaltig verbessert. Zunehmende Modularisierung, Verschulung des Studiums, Einschränkung der Mobilität müssen der Vergangenheit angehören. Es ist höchste Zeit für studierbare Studiengänge!“, so Stürmlinger weiter.

Ähnliches gilt für das Schulwesen. Die Klassen sind zu groß und die Schülerinnen und Schüler werden durch frühe Selektion bereits in der Grundschule unter enormen Leistungsdruck gesetzt, welcher am Gymnasium durch G-8 und an der Hauptschule durch fehlende Zukunftsperspektiven weiter zunimmt. „Kinder und Jugendliche als Humankapital heranzuziehen kann in einer Gesellschaft mit demokratischen Grundprinzipien kein angemessenes Erziehungs- und Bildungsziel sein. Die Demokratisierung des Bildungssystems ist zwingende Voraussetzung und längst überfällig“, fordert Stürmlinger.

Gute Bildungsbedingungen und gute Arbeit im Bildungswesen gehören zusammen: Wer das deutsche Bildungswesen besser und gerechter machen möchte, braucht dafür ausreichend gut ausgebildetes und motiviertes Personal. Eine gute Ausbildung, angemessene Bezahlung und eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens und Respekts machen Bildungsberufe für den Nachwuchs interessant. Zurzeit steuert Deutschland auf einen gravierenden Fachkräftemangel im Bildungswesen zu. Wenn der Generationenwechsel gelingen soll, muss jetzt massiv um qualifizierte Fachkräfte geworben werden. Dazu gehören exzellente Arbeitsbedingungen, eine deutlich bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher, die Reduzierung der Pflichtstunden für Lehrkräfte, kleinere Klassen, eine Verpflichtung zur Weiterbildung und ein massiver Ausbau guter Angebote zur Weiterbildung.


ver.di Jugend Mittelbaden Nordschwarzwald

Die ver.di Jugend Mittelbaden Nordschwarzwald erklärt sich solidarisch mit dem Bildungsstreik 2009 aller Schulen und Hochschulen in Karlsruhe und unterstützt den Protest gegen die unzumutbare Situation und strukturellen Defizite im Bildungssystem.

Alle Menschen haben ein Grundrecht auf Bildung. Bildung ist unverzichtbare Grundlage für Lebensperspektiven, Berufschancen und selbstbestimmte Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft. Alle Menschen haben das Recht auf die gleiche Teilhabe an Bildung und damit das Recht, sich unabhängig von Geschlecht, sozialer und ethnischer Herkunft, Sprache, Glauben oder politischer Anschauung zu einem autonomen, selbstbewussten Menschen zu entwickeln, der über qualifizierte Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt.



Gewerkschaft ver.di Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald

Solidaritätsadresse an die streikenden Studierenden der Universität / KIT Karlsruhe

Liebe Studierende, wir bewundern Eure Klugheit und Entschlossenheit, das den Kräften angemessene zu tun, um Euren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen. In der Presse konnte man schon lesen, dass ihr nach dem Ultimatum von Prof. Hippler den Streik abbrechen und die besetzten Hörsäle räumen würdet. Das war keineswegs der Fall. Ihr habt zwei große Hörsäle für die dringend benötigten Erstsemester-Vorlesungen frei gegeben und mit beispielhafter Pfiffigkeit den etwas kleineren Redtenbacher- Hörsaal besetzt, um von dort aus weiter Druck auf Landes- und Bundesregierung zu machen, endlich reale Verbesserung der Studienbedingungen zu beschliessen und umzusetzen.

Dafür wünschen wir Euch weiter Mut, Ausdauer und Geschick bei den weiteren Aktionen. Wir werden unsere Mitglieder gerne zur Teilnahme aufrufen, wenn das gewünscht wird. Für einen solchen langandauernden Streik werden Mittel benötigt. Der ver.di-Bezirk hat Euch dafür 250,-- Euro überwiesen. Lasst uns abschließend einen zweifachen großen Dank aussprechen:

• Eure Studi-Fachleute haben sehr viel für die elektronische Vernetzung der Proteste an verschiedenen Hochschulen geleistet, ein äußerst wichtiger praktischer Beitrag zur Solidarität.

• Nach dem Vortrag von Subrata Ghoshroy vom MIT über die Bedeutung eines Verzichts auf Militärforschung habt ihr am Dienstag beschlossen, Bundes- und Landesregierung in Übereinstimmung mit dem Ergebnis der Urabstimmung aufzufordern, im KIT- Gesetz die Zivilklausel für das gesamte KIT zu verankern. Dafür kämpfen die Gewerkschaften seit Beginn der KIT-Konstituierung. Diese Forderung wird Minister Frankenberg morgen als Bestandteil des Forderungskatalogs der Studierenden übergeben werden. Zwei unabhängige Bewegungen, die der Studierenden und die der Beschäftigten mit ihren Gewerkschaften, das ist es, was unsere Demokratie dringend braucht. Wenn es gelingen sollte, diese beiden Kräfte für klar umrissene Ziele zusammen zu führen, wer könnte uns aufhalten? Mit herzlichen Grüßen i.A. Dagmar Hamdi, Roland Munser


GRÜNEN Kreisverband Karlsruhe

Offener Brief des GRÜNEN Kreisverbands Karlsruhe


Landes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90/Die Grünen

Solidarität mit den Bildungsprotesten

Die Landesdelegiertenkonferenz der baden-württembergischen Grünen hat ihre Solidarität mit den aktuellen Bildungsprotesten erklärt. „Die Forderungen nach einem sozial gerechteren und freieren Zugang zu Bildung und nach mehr Mitsprache der StudentInnen und SchülerInnen finden unsere volle Unterstützung“, heißt es in dem Beschluss.


SPD Landesparteitag Baden-Württemberg
Persönliche Werkzeuge