Vortrag zum Berufsverbotsverfahren
Aus Kitbrennt
von Michael Czaskóczy
Zum Ende des Jahres 2003 hatte die damalige Kultusministerin Anette Schavan versucht, dem Lehrer Michael Czaskóczy wegen seines politischen Engagements die Ausübung seines Berufs zu verwehren. Nach einem langjährigen Prozess und einer breit angelegten Kampagne wurde im Sommer 2007 das Berufsverbot schließlich aufgehoben. Der Fall Czaskóczy sorgte für Aufruhr und ist heute Symbol der (nicht hinnehmbaren) Repression des Staates.
In seinem Vortrag berichtet er über seine Erfahrungen und zeigt, dass man sich wehren kann.
Die Veranstaltung sollte bereits im Januar 2010 im Rahmen des Bildungsprotests an der PH Karlsruhe stattfinden. Michael Czaskóczy wurde damals allerdings vom Hausmeister der PH auf Anweisung des Rektorats des PH-Geländes verwiesen. Die Begründung des Rektorats, die Veranstaltung sei nicht angemeldet gewesen, stieß auf unsere Empörung, da sämtliche im Vorfeld veranstalteten Vorträge keiner Anmeldung bedurften und somit das Hausverbot direkt mit der Person Michael Czaskóczy im Zusammenhang stand.
Nach Protesten und Aufforderungen zur Stellungnahme zu diesen Vorfällen (durch StudentInnen des Bildungsprotests an der PH Karlsruhe sowie der GEW) hat das Rektorat die Veranstaltung genehmigt. Diese wird nun im Rahmen der Bildungsstreikwoche am 10.06.2010 um 18:00 Uhr im ehemals besetzten Hörsaal der PH (Bau 1, Raum 013) stattfinden.
