Wie weiter?

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Dieser Arbeitskreis erarbeitet Strategien zur möglichst effektiven Durchsetzung unserer Ziele und Forderungen im Rahmen der Bildungsstreik-Initiative in Karlsruhe. Konkret wird diskutiert, wie die Besetzung und/oder die politische Arbeit weitergeführt werden kann und wie wir im Falle einer Räumung der Hörsaalgebäude reagieren können.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Situation

Am 26. November 2009 hat das Präsidium, vertreten durch den Präsidenten des KIT, Prof. Horst Hippler, konkrete Forderungen an die Besetzerinnen und Besetzer der Hörsäle am KIT gestellt. Demnach soll der reguläre Vorlesungsbetrieb ab Montag, den 30. November, wieder gewährleistet werden können. Die Möglichkeit einer Räumung wurde angedeutet.

[Bearbeiten] Vorschläge vom Ak Strategie für das Plenum am Sonntag

Vorschlag Diskussionsstruktur zum TOP Strategie im Plenum Sonntag 28.11

abhängig vom Ergebnis dieses Vorschlags würden wir vom AK einen der folgenden Anträge stellen:

[Bearbeiten] Antrag #0: Gewaltfreiheit

Das Plenum beschließt, dass der Bildungsstreik in jedem Falle ein friedlicher Protest ist und bleibt. Jeglicher aktiver Widerstand gegen die Staatsgewalt wird abgelehnt.

[Bearbeiten] Antrag #1 Beide Hörsäle weiter besetzen

Das Plenum beschließt, auch weiterhin reguläre Lehrveranstaltungen im HMU/HMO zu verhindern.

[Bearbeiten] Antrag #2 Vorlesungsgarantie

Das Plenum beschließt, den HMU (und nötigenfalls den HMO) für Veranstaltungen freizugeben, sofern keine Verlegung derselbigen im Einverständnis mit dem Dozenten möglich ist.

[Bearbeiten] Antrag #3 HMU freigeben

Das Plenum beschließt, während der täglichen Vorlesungszeit den HMU für Lehrveranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Die Besetzung wird aufrechterhalten.

[Bearbeiten] Antrag #4 HMU und HMO freigeben

Das Plenum beschließt, während der täglichen Vorlesungszeit den HMU und HMO für Lehrveranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Die Besetzung wird aufrechterhalten.

[Bearbeiten] Antrag #5 Anderer Hörsaal

Das Plenum beschließt, das HMU/HMO-Gebäude freizugeben und stattdessen einen anderen Hörsaal zu besetzen.

[Bearbeiten] Antrag #6 Anderer Hörsaal in Kooperation mit der Uni-Leitung

Das Plenum beschließt, das HMU/HMO-Gebäude freizugeben und stattdessen einen anderen Hörsaal zu besetzen, der in Einverständnis mit der Universitätsleitung gefunden wird.

[Bearbeiten] Antrag #7 Beendigung der Besetzung

Das Plenum beschließt, die Besetzung des HMU/HMO-Gebäudes zu beenden und die Besetzenden anzuhalten, sich an weiteren Aktionen der Initiative Bildungsstreik Karslruhe und des AK Freie Bildung zu beteiligen.

[Bearbeiten] Kontakt

Wir haben eine Mailingliste: strategie@unserebildung.de

Anmelden kann man sich hier: http://lists.unserebildung.de/cgi-bin/mailman/listinfo/strategie

[Bearbeiten] Nächstes Treffen

  • irgendwann in der Zukunft reguläres Treffen

[Bearbeiten] To-do-Liste

  • Situation beim AK HS erfragen --> ist erledigt, detaillierte Auskunft per mail um 15 Uhr von AK Hörsaal
  • Recherche: Infos aus anderen Hochschulen, z.B. Uni Münster (AK Vernetzung schickt uns Liste mit Kontakten, die bereits bestehen, damit wir um Erfahrungsbericht per mail bitten können)
  • Rechtsauskünfte einholen (USTA-Rechtsberatung, Rote Hilfe, private Kontakte etc.)
  • mobilisieren (AK Aktion)
  • Analyse des genauen Wortlauts des Rektors
  • Abstimmung mit AK Presse
  • Mailingliste pflegen
  • Strategie begründen/präsentieren, Argumente sammeln

[Bearbeiten] Rechtliche Fragen

  • Besetzung des Rektorats
  • Ablauf einer Räumung (zeitlich, Reihenfolge)
  • rechtliche Situation bei Neubesetzung (erneute Aussprache des Hausrechts?)
  • Zustimmung des Rektors für explizite Veröffentlichung der Rede erfragen?

Weitere Informationen beim Vortrag um 17:00 in HMU

[Bearbeiten] Ideen (Brainstorming)

[Bearbeiten] Angebote an das Präsidium

  • Es wird vorgeschlagen Prof. Hippler am Montag um 8 Uhr ins HMU einzuladen. Er soll uns dann einen guten Grund für die Aufgabe der beiden Hörsäle nennen.
  • vorübergehende Freigabe (1x wöchentlich)
  • einzelne (nicht verlegbare) Vorlesungen zulassen
  • einen Hörsaal freigeben
  • vorübergehende Freigabe als Entgegenkommen
  • Forderung nach Ersatzhörsaal stellen
  • Einladung Weihnachtsfeier
  • weitere Verhandlungen aufnehmen

[Bearbeiten] Reaktion im Räumungsfall

  • Voraussetzung: friedlich, kein aktiver Widerstand (festhalten, Ketten bilden, etc.)
  • Deko: Grablichter aufstellen, Fenster verdunkeln
  • raustragen lassen (ziviler Ungehorsam)
  • Hörsaal spontan verlassen (s. Tübingen)
  • passive Besetzung: Vorlesungen zulassen, aber Plätze besetzen
    • Meinung AK HS?
    • Wortlaut Rede? --> Hier
  • Spontandemo
  • Hörsaalwechsel/Neubesetzung
  • schwarzes Trauerband (für die gestorbene freie Bildung) an alle Studenten an der Uni verteilen
  • Mediationsmusik, Atemübungen u.s.w. laut abspielen und total ruhig und als-wäre-nichts verhalten

[Bearbeiten] Alternative Besetzungsorte

  • NTI (Problem: keine Toiletten im Gebäude !)
  • Hertz HS (Vorteil Lage am Ehrenhof)
  • Audimax
  • Audimax Foyer
  • Mensa (viel Gegenwind)
  • AKK-Halle (Bodenreinigung schwierig)
  • Mathe-Bau
  • Tulla-Hörsaal
  • Rektorat
    • rechtl. Situation?
  • Rathaus
  • PH Karlsruhe
  • Großer und Kleiner Hörsaal Bauingenieurgebäude (2 Hörsäle für Büro/Vortrag,großes Foyer, ausreichend Toiletten

[Bearbeiten] Vor und Nachteile einzelner Strategien

Kooperationsstrategien(Hörsäle teilweise/ganz freigeben):

  • 1.Generelle Folgen von Kooperation

+ Zeichen des Entgegenkommens an das Rektorat + Plenum kann in jedem Fall stattfinden + alle Vorlesungen finden statt(Symphatie Studis) - Verlust von Druckmitteln - weniger Kompromissbereite könnten sich von der Bewegung abwenden [Optional bei jeder Strategie: 15 Minuten von jeder Vorlsung für eigene Werbungszwecke beanspruchen}

  • 1.1 Vollständige freigabe der Hörsäle

+ Garantiert keine Räumung + Bestmögliches Klima mit Rektorat - Tagsüber keine Alternative Nutzung(Als Raum für Arbeitgruppen/Lerngruppen etc.) - Keine Schlafmöglichkeiten mehr( keiner steht um halb 8 auf) - keine "echte" Besetzung mehr, entsprechend Anziehung geht verloren - Verlust aller Druckmittel

  • 1.2 Teilweise Freigabe von Hörsäälen

+ Besetzung als solche geht weiter + Interresanter für die Presse + Unterstützer werden nicht vergrault + Räumung wird problematischer/verzögert weil wir Kompromisse eingehen - Hippler tritt vlt. nach und fordert beide HS - Wenn einzelne VL stattfinden können und andere nicht kommt die frage "wieso wir nicht?"

  • 1.2.1 Komplette Freigabe von HMU

+ Bessere Vorlesungsqualität als AKK Halle + weniger Aufwand mit Hörsaalverlegung - weniger Platz für uns(tagsüber) - 400 Leute laufen jede 1.5h durchs Foyer(Plakte werden abgerissen etc?)

  • 1.2.2 "Vorlesungsgarantie" nur nicht verlegbare VL ins HMU

+ Kleinster Schritt zurück - Weiterhin schlechte VL bedingungen für viele Veranstaltungen - weiterhin Möglichkeit des "Vandalismus" von Plakaten etc. im Foyer

[Bearbeiten] Sonstiges

  • positive Öffentlichkeit erzeugen
  • Umbenennung: Initiative 2/'/~
  • Angebot: Hochschule für Musik veranstaltet Konzerte zur Deckung entstehender Kosten
  • Demonstration(en)
    • "Wir sind hier! Wir sind laut! Weil man uns den Hörsaal klaut!" # bitte nicht, der spruch wird seit zwei jahren auf jeder demo benutzt und ist zu universell um ernst genommen zu werden. (johann, 29.11., kann grade nicht in den hmu kommen)
  • Morgen abend wird über unser weiteres Vorgehen abgestimmt, wir haben viele Möglichkeiten. Daher ist es nötig sich Gedanken über einen Abstimmungsmodus zu machen, der einen Möglichst großen Konsens schafft. Eine Idee wäre über alle Möglichkeiten abzustimmen, wobei man jedoch nur Zustimmung signalisieren kann. Mehrfache Stimmabgaben sind erlaubt. Mit diesem Wahlsystem ist es möglich das Vorgehen zu ermitteln, das von der maximalen Anzahl der Wähler getragen wird. Überlegt euch das mal. Viel erfolg!!
  • Wurden die Ergebnisse der Strategien anderer Hochschulen unter Einbeziehung von deren Situation evaluiert? In Tübingen geht der Bildungsstreik tatsächlich an einigen Studenten unbemerkt vorbei. Tübingen hat natürlich auch keinen Campus und kein AKK (das Gebäude ist gemeint). Das erschwert Öffentlichkeitsarbeit. Aber sie haben es auch nicht geschafft, einen Hörsaal besetzt zu halten. Wir ziehen aus unserer Kontinuität sehr große Vorteile.

[Bearbeiten] Forderungskatalog ans Präsidium

Vorschlag an den Arbeitskreis:

Erstellung eines Forderungskatalogs (bis Sonntag), welcher Forderungen enthält, die das Präsidium des KIT kurzfristig (vor Weihnachten) umsetzen kann, um die Umsetzung dieser Forderungen dann als Voraussetzung für das Ende der Besetzung fordern zu können.

Beispiel 1: Das Präsidium hat die Studiengebühren bisher immer als notwendiges Übel zur Finanzierung der Lehre am KIT dargestellt. Wir fordern eine klarere Stellungnahme des Präsidiums zu Studiengebühren:

  • Entweder das Präsidium hält Studiengebühren für grundsätzlich sinnvoll, und akzeptiert damit den Ausschluss finanziell schwächerer Menschen vom Studium.
  • Oder das Präsidium fordert öffentlich vom Land eine vollständige Finanzierung der Universität um nicht mehr auf Studiengebühren angewiesen zu sein und diese abschaffen zu können.

Beispiel 2: Ein Viertel der Sitze im Senat und den Fakultätsräten für Studenten. 49% der Sitze in den Studienkommissionen für Studenten, da sie die eine Hälfte der Lehre ausmachen. (Nur sinnvolle Forderung falls das Präsidium die Grundordnung des KIT ändern kann)


Begründung: Bisher hat das Präsidium uns nur Veränderungen in den Bereichen versprochen, welche es auch vor der Besetzung schon so gefordert hat (VS) und die in ihrem Eigeninteresse liegen (BA/MA). Ein direktes Eingehen auf unsere neuen Forderungen gab es nicht, wäre aber in Verhandlungen notwendig. Dafür brauchen wir konkrete, schnell umsetzbare Forderungen.

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